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Score - Antonio Vivaldi - Konzert D-dur PV 205

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Antonio Vivaldi - Konzert D-dur PV 205 (Score)

Antonio Vivaldi

Konzert D-dur PV 205



  • Instrumentation: für Flöte, Streichorchester und Bc.
  • Material: PartiturScore
  • Publisher:
    Kunzelmann


Further information

  • Item #:
    KUNZE00027
  • Collection: Octavo Edition
  • Number of pages: 20
  • Co-authors: (Braun)
  • Description:

    Die Datierung der Werke Antonio Vivaldis ist noch weithin ungewiß. Als sicheres Datum im Bereich der Flötenkompositionen ist nur 1729/30, der Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner sechs Querflötenkonzerte op. X, überliefert. Daß sie Bearbeitungen ursprünglich kammermusikalisch konzipierter Werke darstellen, zeigen die in der Turiner Nationalbibliothek aufbewahrten Originalmanuskripte. Walter Kolneder schließt daraus, daß Vivaldi vor 1729/30 die Querflöte, die sich in dieser Zeit ja erst anschickte, die bisher den Geschmack bestimmende Blockflöte zu verdrängen, noch nicht als Konzertinstrument eingesetzt hat*. Die außerhalb seines Opus X von Vivaldi erhaltenen Querflötenkonzerte - außer den vorliegenden vier vollständigen Solokonzerten und einem Doppelkonzert für zwei Querflöten (Edition Eulenburg Nr. 1252) - entstammen danach etwa seinem letzten Schaffensjahrzehnt.|Jedenfalls ist Vivaldis Schreibweise für die Querflöte nur selten instrumentenspezifisch. Die Querflöte hat sich für ihn, der ja sowieso in erster Linie der Violine verpflichtet ist und dies auch immer wieder in seinen Kompositionen für Blasinstrumente durchblicken läßt, noch nicht charakteristisch von der Blockflöte abgesetzt. In Stimmenumfang und Spieltechnik ist auch das vorliegende Konzert durchaus für die Blockflöte geeignet, wenn auch die Tonart D-dur der Stimmung der f-Flöte etwas fernliegt; und man sollte keine Bedenken haben, es trotz des Komponisten ausdrücklicher Bestimmung für die „Flauto traversier" gegebenenfalls auch auf der Blockflöte auszuführen.|Die Vermutung Kolneders, daß die Querflötenkonzerte Vivaldis außerhalb seines Opus X einer späten Schaffensperiode angehören, kann im Falle des vorliegenden Werkes durch einige stilkritische Beobachtungen gestützt werden:|Die liedhafte, kurzgliedrige Melodik des zweiten Satzes mit ihrem Menuettrhythmus deutet auf eine Wandlung zu einer Art des „galanten" Stils hin, den man bei Vivaldi nur selten antrifft und der erst von einer jüngeren Generation gepflegt wird.||Zeichen einer neuen Zeit ist auch das streng durchgeführte Wiederholungsprinzip im Thema des letzten Satzes. Schon dessen zweiteilige Anlage mit den Wiederholungen ist in den schnellen Konzertsätzen Vivaldis, auch in den Schlußsätzen, außergewöhnlich.|Wird die Zweiteiligkeit dann später zur Regel bei Giuseppe Tartini, so bildet einen konkreteren Hinweis auf diesen jüngeren Landsmann Vivaldis die Begleitung der Solopartien im ersten Satz. Eine Reduzierung des Orchestersatzes an diesen Stellen wird in Italien damals zwar allgemein üblich. Das „Bassettchen", Begleitung des Solos ohne den Orchesterbaß, hat auch Vivaldi häufig verwendet. Die Beschränkung auf die Violinen allein wird aber fast zur Manier erst bei Tartini. Daß die Violinen, wie im vorliegenden Flötenkonzert, darüberhinaus unisono geführt werden, ist selbst bei Tartini selten.||Ganz im Sinne desTartinischen Konzertschaffens ist auch die Gewichtsverschiebung zwischen Tuttiund Solopartien. Die relativ weite Ausdehnung der letzteren und die Beschränkung der Tuttieinwürfe .in den Ecksätzen ist jedenfalls bei Vivaldi durchaus ungewöhnlich. Das kraftvolle dreiteilige Tuttithema des Anfangssatzes in seiner charakteristischen Rhythmik und Dreiklangsmelodik freilich atmet ganz den Geist Vivaldischer Musik.|Ob nun Vivaldi Anregungen aus dem Werk des großen Virtuosen bezogen hat, mag dahingestellt sein. Immerhin breitete sich in den dreißiger Jahren des 18. Jahrhunderts der Ruhm Tartinis in Italien schon aus, und die ersten Sammlungen mit seinen Violinkonzertes waren bereits im Druck erschienen.||Die Partiturhandschrift des Konzertes, die dieser Ausgabe als Vorlage diente, wird in der Sammlung Giordano in der Biblioteca Nazionale Universitaria in Turin aufbewahrt. Im Titel ist das Werk als „Concerto per Flauto Traversier" bezeichnet.||Offenkundige Schreibversehen wurden stillschweigend verbessert, fehlende Vorzeichen ergänzt. Alle übrigen Zusätze des Herausgebers, die, soweit sie nicht Ergänzungen nach Parallelstellen sind, als Vorschläge angesehen werden mögen, sind in Klammern gestellt. Änderungen werden im folgenden angezeigt.|II. Satz|Takt 4 Violoncello: letzter Ton A statt d|Takte 6-7 Violoncello: vergleiche Takte 24-25! Ob hier oder dort ein Schreibversehen vorliegt oder ob die Abweichung bewußt gesetzt ist, bleibt ungewiß.|Takt 8 Violine: punktierte Viertelnote.|Takt 17 Violoncello: punktierte Viertelnote.|III. Satz|Takt 33 Violoncello: punktierte Viertelnote;||Jürgen Braun|

  • Contents:

    Inhalt:|Allegro|Andante|Allegro|


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