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Score - Vincenz Lachner, Wolfgang Amadeus Mozart - Rondo D-Dur KV 382

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Vincenz Lachner, Wolfgang Amadeus Mozart - Rondo D-Dur KV 382 (Score)

Vincenz Lachner, Wolfgang Amadeus Mozart

Rondo D-Dur KV 382



  • Instrumentation: Klavier und Streichquintett (2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass) oder Streichorchester
  • Material: Partitur und Stimmen komplettScore
  • Publisher:
    Wollenweber


Further information

  • Item #:
    WOLLE00031
  • Opus: KV 382
  • Tone: Ré Majeur / D Major / D-Dur
  • Number of pages: 38 Seiten
  • Edition: Erstdruck
  • Co-authors: Fassung für Klavier und Streichorchester von V. Lachner
  • Misc. Information: Partitur (= Solostimme) + Stimmensatz : 2 ; 1 ; 1 ; 1
  • Description:

    Einige von den Klavierkonzerten Mozarts sind unter Weglassung der Bläserstimmen ohne wesentliche klangliche Beeinträchtigung in kleiner Streicherbesetzung, sogar nur mit Streichquartett aufführbar. Mozart selbst hat diese Praxis gutgeheißen (so z. B. für KV 413-415, 449).|Anders verhält es sich beim Rondo KV 382 in der Fassung mit begleitenden Streichern, die Vinzenz Lachner (1811-1893) mehr als ein halbes Jahrhundert nach Mozarts Tod niederschrieb: Hier war eine Umschrift erforderlich, da reine Bläserpartien in die Streicherstimmen integriert werden mußten. So stellt sich uns die Frage, was der Anlaß dieser Arbeit für einen in seiner Zeit hochangesehenen Musiker gewesen sein mag - musikhistorisch gesehen in einer Periode, die von einer ständigen Vergrößerung des Orchesters gekennzeichnet ist.|Die Stimmen dieser Ausgabe erschienen um 1870 in der Edition Cotta, Stuttgart, gleichzeitig mit der veröffentlichten Solostimme in der Bearbeitung von Sigmund Lebert. („Seiner Schülerin Fräulein Johanna Koch gewidmet`) Sigmund Lebert war damals maßgeblich an der Gründung des Stuttgarter Konservatoriums beteiligt (1857), (siehe auch den ausführlichen Beitrag von Eberhard Stiefel in MGG VIII/410) und Begründer der Reihe „Instruktive Ausgabe klasssischer Klavierwerke` in der Edition Cotta. Es darf mit Sicherheit vermutet werden, daß jene Ausgaben, die zwar heute für den praktischen Gebrauch weitgehend überholt sind, für den damaligen Lehr- und Lernbedarf an diesem neuentstandenen Konservatorium dienten. Hier war es tagtäglich erforderlich, die Klavierstudierenden mit dem Ensemblespiel vertraut zu machen und auf die Konzertlaufbahn vorzubereiten: verständlich, daß in der Fassung mit begleitendem Streichquintett neben weiteren Klavierkonzerten Mozarts auch die Beethovens (op. 15 u. a.) veröffentlicht wurden. Während die Zeit über die editorischen Ergänzungen bezüglich Verzierung, Dynamik und Fingersatz fortgeschritten ist, hat die von Vinzenz Lachner behutsam vorgenommene Stimmenreduzierung ihren über ihre Zeit hinausreichenden Wert behalten: Heute, da man wieder den Reiz des „kleinen Klavierkonzerts` zu schätzen weiß, darf man Lachner dankbar für diese seinerzeit geleistete Brotarbeit sein. Darüberhinaus werden auch heute noch an den Konservatorien und Hochschulen - wie damals sicher auch - die Studierenden als Vorstufe für das „große` Konzert zu diesen Fassungen greifen.|Ohne Änderung - vereinheitlicht wurden lediglich einige Staccatobezeichnungen - übernimmt unsere Ausgabe den Notentext der Streicherstimmen der Ausgabe Cotta. Die Klavierstimme folgt der Partiturausgabe von Eulenburg, Leipzig, Nr. 783, (hrsg. von Junk) unter Weglassung der unser Stilempfinden einengenden, von Junk hinzugefügten Phrasierungsbögen. Auch wenn, wie in allen Konzerten Mozarts, das Klavier in diesem Rondo seine Funktion als Generalbaßinstrument beibehält, verlangt die Aufführung der vorgelegten Fassung nach dem heutigen Klavier: Die Notierung einer Continuostimme erübrigte sich damit.|Mozart hat dieses Rondo besonders geschätzt. Am 23. März 1782 schrieb er an seinen Vater: „Dabei bitte ich Sie aber es wie ein Kleinod zu verwahren - und es keinem Menschen - auch dem Marchand und seiner Schwester nicht zu spiellen geben. - ich habe es besonders für mich gemacht - und kein Mensch als meine liebe Schwester darf es mir nachspiellen.` Dieser Wertschätzung soll durch Wiederveröffentlichung der historisch gesehen wie auch für uns heute noch interessanten Fassung von Vinzenz Lachner einmal mehr Rechnung getragen werden. (Der Verlag)


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