Back

You are here : Classical Scores > Score details

Sheet music for flute / viola / violin / violoncello - Wilhelm Bernhard Molique - Quintett Opus 35

Click to enlargeWilhelm Bernhard Molique - Quintett Opus 35 - (Sheet music)
Buy Wilhelm Bernhard Molique - Quintett Opus 35 Close
Wilhelm Bernhard Molique - Quintett Opus 35 - Cover
Wilhelm Bernhard Molique - Quintett Opus 35 - Cover

£ 21.61

Shipped from the 12-08

Add to basket >>
Infos Description You may like Rating

Wilhelm Bernhard Molique

Quintett Opus 35



  • Instrumentation: Flöte, Violine, 2 Violen und Violoncello
  • Material: Sheet music
  • Miscellaneous: [ Quintet / Quintette ]
  • Publisher:
    Wollenweber
Glossary
  • Item #:
    WOLLE00083
  • Opus: Opus 35
  • Number of pages: 58 Seiten

Further information

  • Description:


    Bernhard Molique wurde am 7.10.1802 in Nürnberg geboren. Ersten Musikunterricht erhielt er von seinem Vater, der Stadtmusikus war, und bereits mit 6 Jahren ließ er sich in seiner Geburtsstadt öffentlich als Solist auf der Violine hören. Später war er - während dessen Aufenthalt in Nürnberg - für kurze Zeit Schüler Ludwig Spohrs. 1816 ging Molique nach München, um sich von dem Kreutzer-Schüler Pietro Rovelli auf der Violine weiterbilden zu lassen. Jedoch bereits Ende 1817 - also mit 15 Jahren - gab er in Wien ein solch erfolgreiches Konzert, daß er als Geiger am Theater an der Wien Anstellung fand. Während seines Aufenthalts in dieser Stadt kam er auch mit Beethoven und Schubert in Berührung. Anfang 1820 wurde Molique als Nachfolger seines ehemaligen Lehrers Rovelli in die Münchner Hofkapelle zurückgerufen. Nachdem 1825 ein Antrag, ihn zum Konzertmeister zu ernennen, auf Grund seiner Jugend abgelehnt worden war, zögerte er nicht, zur Stuttgarter Hofkapelle überzuwechseln, als ihm dort 1826 der Posten eines Konzertmeisters und Musikdirektors angeboten wurde. Diese Stellung füllte er fast 23 Jahre aus, wobei er seinen Ruhm als Violinvirtuose durch zahlreiche Konzertreisen mehrte. Auf einer solchen Reise ließ er sich 1849 in London nieder, und kündigte seinen Stuttgarter Posten. Molique gehörte bald zu den bekanntesten musikalischen Persönlichkeiten Londons, als Geigenvirtuose und Kammermusikspieler, Dirigent, Komponist und besonders als angesehener Lehrer. 1861 wurde er als Kompositionsprofessor an die Royal Academy of Music berufen. Jedoch verschlechterte sich in den Sechziger Jahren sein Gesundheitszustand so, daß er 1866 beschloß, nach Deutschland zurückzukehren. Nach einem mehrmonatigem Erholungsaufenthalt am Starnberger See, der aber keine dauerhafte Besserung brachte, zog er sich nach Bad Cannstatt zurück, wo er am 10.5.1869 starb.|Zeitgenossen rühmen an Moliques Violinspiel die eminente Technik, die er spielend meisterte, und die Qualität seines Tones, Eigenschaften, die geeignet gewesen wären, ihn in die erste Reihe der Violinvirtuosen seiner Zeit zu stellen. Jedoch war bei ihm Technik nie Selbstzweck, sondern er stellte sie ganz in den Dienst der Musik, so daß sein Spiel immer ruhig, vornehm und abgeklärt wirkte. Während man heute gerade solche Züge an einem Solisten zu schätzen weiß, trugen sie Molique in der Zeit exaltierten Virtuosentums eines Paganini, Ole Bull, H.W.Ernst oder Ch.de Beriot den Vorwurf einer gewissen Trockenheit ein, und beim Publikum blieb ihm der durchschlagende Erfolg versagt; von Kennern wurde sein Spiel jedoch hoch geschätzt.|Von ähnlichem Ernst wie sein Violinspiel zeugen auch viele seiner Kompositionen. (Seine Lehrer sind nicht genau bekannt, man kann aber annehmen, daß er entscheidende Anstöße während seines ersten Münchner Aufenthalts von P. von Winter und Joseph Grätz empfangen hat.) Zwar huldigte er dem Zeitgeist in einigen Fantasien und Variationswerken für Violine und Begleitung, seine späteren Violinkonzerte jedoch lassen bei aller technischen Schwierigkeit des Soloparts bravourmäßige Züge fast völlig missen und erteilen auch dem Orchester gewichtige Aufgaben. Keinerlei Bevorzugung seines eigenen Instruments lassen seine Kammermusikwerke (vor allem Streichquartette, Klaviertrios und Duos für Violine und Klavier) erkennen, die sich durch solide motivische Satztechnik und Gleichbehandlung aller Instrumente auszeichnen. In formaler Hinsicht orientiert er sich zwar konservativ gänzlich an der Wiener Klassik Mozarts und des frühen und mittleren Beethoven, im Harmonischen bedient er sich aber der farbigen Ausdrucksweise der Frühromantik. Für die erste Hälfte seiner Kompositionen (bis etwa op.30) sind Weber und vor allem Spohr als Vorbilder spürbar, jedoch läßt sich gerade gegenüber letzterem in der größeren rhythmischen Vielfalt und der herberen Tonsprache Moliques durchaus Eigenständiges erkennen. Später unterliegt Molique zunehmend dem Einfluß Mendelssohn-Bartholdys, manchmal in einem Maße, daß diese Kompositionen oft auf die Stufe bloßer Nachahmung herabsinken.|Das Flötenquintett in D-Dur op.35 wurde im Winter 1847/48 geschrieben, also in der Zeit der sich anbahnenden Beziehungen zu England. Es ist dem Londoner Klavierfabrikanten Broadwood gewidmet, der als Amateur auch Flöte spielte, und wurde bei Rudall, Carte & Co. in London veröffentlicht. Obwohl naturgemäß schon vom Klang her das Blasinstrument dominiert, dessen Eigenart vorteilhaft Rechnung getragen wird, werden den Streichern, und zwar auch den beiden Bratschen und dem Cello, ebenfalls eine Fülle dankbarer Aufgaben zugewiesen. So ist bereits im zupackenden ersten Satz das prägnante Hauptthema zuerst dem Cello anvertraut, während das Gesangsthema von der ersten Bratsche, von ihrer Genossin kontrapunktierend begleitet, angestimmt wird. Die Verarbei-tung dieses Materials ist sorgfältig und immer fesselnd, wobei der Auflösung in Triolenbewegung große Bedeu-tung zukommt. Im leichtbewegten, geistvollen Scherzo intoniert die erste Bratsche ein Theme anglais im Zweier-takt, das starke Ähnlichkeit mit unserem Volkslied Ein Jäger aus Kurpfalz aufweist. Diese Melodie beherrscht dann das Meno-vivo -Trio völlig, von der Flöte virtuos umspielt. Der langsame Satz ist eine gefühlvolle Romanze mit einem wirkungsvollen Moll-Mittelteil. Auch hier ist die Bratsche mit thematischen Material bedacht. Das tänzerische Rondo-Thema, dessen Eignung zu motivischer Arbeit wiederum ausgiebig genutzt wird, plätschert munter dahin und verleiht dem ganzen letzten Satz den Charakter unterhaltsamer Leichtigkeit. Mögen auch hier und dort schon Anklänge an Mendelssohn unverkennbar sein, so überzeugt doch das ganze Werk durch seine ansprechende Melodik und durch seine meisterhafte Satzarbeit.|Der Neuausgabe liegt eine Partiturabschrift des MoliqueSchülers Otto Scherzer zugrunde, die in der Handschriftenabteilung der Landesbibliothek Stuttgart, der für die Erlaubnis der Publikation herzlich gedankt sei, aufbewahrt wird. Die Stimmen sind in diesem Manuskript sorgfältig und ausführlich bezeichnet, sodaß sich weitere Ergänzungen in dieser Hinsicht erübrigten. Lediglich im Trio des Scherzos wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit das Metrum (2/2 bzw. 6/4) in den einzelnen Stimmen vereinheitlicht.||Prof. Dr. W. Sawodny|



di-arezzo and you :

With di-arezzo the greatest catalogue of scores online, enjoy playing music and improve your musical skills : a large choice of scores, accessories, tuition books and instruments in stock or available within a few days, always at the best price, including a fast delivery at low shipping cost all over the world !
Feel free to contact our customer service, manned by professionnal musicians, if you need any guidance.

Visitors ordering this item also ordered :

Newsletter
Help
Piano Scores
Guitar Scores
Scores for Voice