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Sheet music - Bernhard Heinrich Romberg - Konzert h-moll op. 30 (17)

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Bernhard Heinrich Romberg - Konzert h-moll op. 30 (17) - Cover
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Bernhard Heinrich Romberg

Konzert h-moll op. 30 (17)



  • Instrumentation: für Flöte und Orch.
  • Material: PartiturSheet music
  • Publisher:
    Kunzelmann
Glossary
  • Item #:
    KUNZE00261
  • Collection: Octavo Edition
  • Number of pages: 78
  • Co-authors: (Förster)

Further information

  • Description:


    Nachdem Bernhard Romberg (geboren am 11. November 1767 im oldenburgischen Dinklage, gestorben am 13. August 1841 in Hamburg) lange gemeinsam mit seinem gleichaltrigen Vetter Andreas Jacob (1767-1821) den Lebensweg geteilt hatte - zeitgenössische Quellen bezeichnen sie fälschlicherweise als „die jüngeren Brüder Romberg" -, trennten sich nach 1801 beider Wege. Während Andreas Rombergs Leben in den gewohnten ruhigen Bahnen über Hamburg, wo er zu höchsten Ehren kam, nach Gotha als Nachfolger Spohrs führte, unternahm Bernhard Heinrich bis zu seiner Ernennung zum preußischen Hofkapellmeister in Berlin im Jahre 1816 die meiste Zeit ausgedehnte Konzertreisen als Violoncellist, vor allem während der napoleonischen Kriegswirren. Allerdings war er nach einer Spanienreise und einer kurzen Lehrtätigkeit am Pariser Konservatorium bereits seit 1802 in Berlin hauptsächlich ansässig, wo er 1805 in die königliche Kapelle aufgenommen wurde. Seine Hoffnungen auf die Direktion der Oper erfüllten sich freilich nicht: im Jahre 1819 wurde Gasparo Spontini vom preußischen Hof zum Generalmusikdirektor ernannt, was Romberg derart in Rage brachte, daß er erfolgreich um seine Entlassung nachsuchte und fortan wieder als reisender Virtuose hochberühmt wirkte. Mit Ausnahme der erneuten Berliner Jahre von 1826 bis 1831 wurde nun Hamburg zu seinem ständigen Domizil.|In den Jahren 1810 bis 1813 unternahm Romberg eine ausgedehnte Rußlandreise, auf der ihn teilweise Ferdinand Ries begleitete. Während eines längeren MoskauAufenthaltes entstand im Jahre 1810 das Flötenkonzert in h-moll, op. 30, das wohl für einen wohlhabenden Dilettanten gedacht war. Im handschriftlichen Werkverzeichnis Rombergs trägt das Konzert übrigens die Opuszahl 17. Der erst 1818/19 erfolgte Druck bei Peters in Leipzig (Pl.-Nr. 1431) zeigt das Werk allerdings als Oeuvre 30 an, wohl um die Novität nicht durch die ältere Numerierung wie eine altbackene Semmel erscheinen zu lassen. Unter der gleichen Nummer erschien auch Rombergs Violoncello-Konzert in fis-moll, mit dem das vorliegende Werk aber nicht identisch ist.|Wir geben bei unserer Neuausgabe den Erstdruck so weit wie möglich unverändert wieder, abgesehen von offensichtlichen Fehlern und Inkonsequenzen in der Vorlage. Für die freundliche Überlassung einer Kopie genannter Quelle möchte ich der Österreichischen Nationalbibliothek Wien (Signatur: M. S. 3108 [IV ]) danken.||Dieter H. Förster|



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